Anzucht-Tagebuch – 26. Januar 2020

Zwei Wochen sind nun vergangen seit unserer ersten Aussaat. Der Sommer-Porree, den wir schon im Dezember ausgesäht hatten wird es wohl nicht schaffen. Zu früh, zu wenig Licht. Wir hatten die Anzuchtlampen ja erst jetzt im Januar angeschafft.

Trotz Beleuchtung sind die Kohlrabi enorm in die Höhe geschossen, sodass wir uns entschieden haben, diese jetzt schon zu pikieren. Sie sind also in eine kleine Anzuchtschale umgezogen und bekommen jetzt von 12 Uhr mittags bis Mitternacht künstliche Beleuchtung. Auch Wirsing und Spitzkohl, die fast ausnahmslos gekeimt sind, haben einen Standortwechsel erhalten. Während wir die Kohlrabi nicht ganz tief eingesetzt haben, da diese sonst später keine oder nur magere Knollen bilden, sind die anderen Gemüse bis zu den Keimblättern in neuer Anzuchterde versunken. Die Anzuchterde haben wir mit einem Löffel Guano gedüngt.

Der Blumenkohl ist noch nicht ganz so hoch gewachsen, daher haben wir ihn noch in den Anzuchtschalen gelassen. Dafür hat die erste Jalapenho ihren Hals aus der Erde gereckt. Und das nach nur zwei Wochen und bei einer Temperatur von 18 Grad. Mal sehen, wie lange die anderen brauchen. Die Chilis haben nun ein Dach über dem Kopf bekommen und werden teils mit lauwarmem Wasser begossen, um ihre Keimwilligkeit zu fördern.

Zudem haben wir in der vergangenen Woche noch weiteren Sommer-Porree ausgesäht. Mal sehen, ob der besser wird. Zur Zeit sieht es nicht so gut aus. Wieder werden die Pflanzen lang und dünn. Wie konnten bislang aber auch nicht herausfinden, wie die Pflanzen in diesem Wachstumsstadium aussehen müssen. Wir beobachten das weiter. Der Rotkohl bildet dagegen kräftige nicht spargelnde Pfänzchen aus.

Seit Mitte Januar werden die Tage nun wieder spürbar länger. Bald kommt der Februar und dann werden wir die Anzuchtstation erweitern, da wir Platz für neue Sämlinge benötigen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.