Anzucht-Tagebuch – 9. Februar 2020

Mit dem zweiten Februarwochenende startet gemäß Mondkalender eine zweiwöchige Aussaatphase. Keimlinge sollen bei der derzeitigen Stellung des Erdtrabanten besonders gut gedeihen. Daher werden wir in der kommenden Woche einige Umbaumaßnahmen in der Anzuchtstation vornehmen.

Mit der Keimrate bei unseren Chilis sind wir sehr zufrieden. Trotz niedriger Temperaturen von nur 18 Grad sind 24 von 26 Pflanzen binnen drei Wochen aus der Erde geschossen und die ersten Pflanzen bilden nun schon das zweite Blattpaar aus. Damit ist bald die Zeit des Pikierens gekommen. In den Anzuchtschalen wird dann Platz für die nächste Generation Pflanzen gemacht.

Diese Zeit haben die Kohlsorten schon hinter sich. Vier Wochen nach der Aussaat bilden sich hier nun weitere Blattpaare. Dank unserer künstlichen LED-Beleuchtung, die aktuell zwischen 17 Uhr und 2 Uhr morgens eingeschaltet ist, wachsen die Pflanzen recht kompakt und kräftig. In den ersten Wochen ohne diese Lampen sah das noch ganz anders aus. Und der Frühporree, der im Dezember in die Erde gebracht wurde, wird es wohl nicht schaffen. Die Pflanzen aus dem Januar sehen da bedeutend kräftiger aus. Dezember ist also zumindest ohne Anzuchtlampe definitiv zu früh.

Für den Salat ist die Zeit des Umpflanzens auch nah. Wir überlegen, ihn schon direkt ins Gewächshaus zu stellen. Die Temperaturvorhersagen sind weit entfernt von eisigen Minusgraden.

Für die Gartensaison hatte der Postbote in dieser Woche auch etwas im Sack. Der Frostwächter Palma 2 unterstützt und gesteuert vom Thermostat Thermo 2 wird ab März die Anzuchtsaison im Gewächshaus einläuten. Da wir im Süden zwei sehr hohe Laubbäume haben, die im Mai ihr Blattwerk vollständig ausgebildet haben, wollen wir möglichst früh im Gewächshaus loslegen, um möglichst viel Sonne einzufangen. Wir können das ohne schlechtes Gewissen tun, da unsere 12 kWp-Photovoltaikanlage dann schon wieder so viel Strom liefert, dass der Frostwächter nur mit sauberem Sonnenstrom aus unserem Speicher läuft.

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